Dies ist ein großes Update für alle, die in Europa Rechnungen über Ländergrenzen hinweg verschicken. Sliptree spricht jetzt Peppol, unterstützt E-Rechnungen in Lettland und Litauen, und der gesamte Einrichtungsprozess wurde neu aufgebaut, damit man ihn deutlich leichter durchläuft.
Bislang funktionierte E-Rechnung in Sliptree nur innerhalb Estlands — beide Seiten einer Rechnung mussten sich im estnischen Netz befinden. Damit ist Schluss. Sliptree versendet nun Peppol-BIS-3.0-konforme UBL-Rechnungen. Das heißt, ein estnisches Unternehmen kann eine E-Rechnung an einen Kunden in Lettland, Litauen, Finnland oder einem beliebigen anderen Land im Peppol-Netz senden. Die Oberfläche zeigt an, über welches Netz (estnisch oder Peppol) jede Rechnung zugestellt wurde, damit du immer weißt, wie sie verschickt wurde.
Lettische und litauische Unternehmen können nun E-Rechnungen direkt aus Sliptree heraus versenden — genauso reibungslos wie estnische Nutzer es gewohnt sind. Das umfasst länderspezifische Voraussetzungen — Lettland verlangt etwa eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer — und eine Prüfung der Vertretungsbefugnisse gegen das lettische VISS-Register, damit wir wissen, dass die Person, die die Einrichtung vornimmt, tatsächlich berechtigt ist, im Namen des Unternehmens zu handeln.
Wir haben die Einrichtung der E-Rechnung erheblich verschlankt. Sie ist jetzt ein schrittweise geführter Ablauf, der dich durch Identitätsprüfung, Vertretungsbefugnisse, Voraussetzungen und Aktivierung führt — und nur das zeigt, was für das Land deines Unternehmens relevant ist. Fehlt etwas, siehst du genau was und warum. Sind in deinem Land keine automatischen Prüfungen verfügbar, kannst du deine Vertretungsbefugnisse selbst bestätigen und fortfahren.
Sobald Daten zum Zustellstatus verfügbar sind, werden Zustell- und Rückläufer-Ereignisse von E-Rechnungen jetzt im Aktivitätsprotokoll der Rechnung angezeigt — so siehst du auf einen Blick, ob eine E-Rechnung ihren Empfänger tatsächlich erreicht hat.